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Temporäre KlanGemeinschaften

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Temporäre Klanggemeinschaften bringt Musiker:innen aus unterschiedlichen musikalischen Traditionen zusammen, mit Hintergründen aus dem Mittelmeerraum, Westasien und skandinavischen Kontexten.

Ausgehend von ihrer langjährigen Zusammenarbeit entwickeln Valentina Bellanova und Penelope Gkika gemeinsam mit lokal verankerten Musiker:innen neue musikalische Formen zwischen überliefertem Material, Komposition und experimenteller Klangarbeit. Dabei verbinden sie modale Systeme, historische und zeitgenössische Spielweisen sowie Live-Elektronik.

Das Projekt umfasst drei Arbeitsphasen in verschiedenen Regionen Deutschlands, die jeweils in einem Konzert münden.

Gearbeitet wird mit konkretem musikalischem Material: Modi, Skalen und Melodien aus unterschiedlichen Traditionen, die im gemeinsamen Prozess aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

So entsteht eine eigenständige klangliche Praxis, die neue Impulse für die zeitgenössische Musikszene setzt.

Die Musiker:innen

Penelope Gkika

 

Penelope Gkika ist eine griechische Geigerin, die derzeit in Berlin lebt. Nach ihrem Studium der klassischen Violine, wo sie 2007 ihr Diplom in klassischer westlicher Musikperformance erhielt, erweiterte sich ihre musikalische Tätigkeit und Studie auf ein breites Spektrum von Genres und ästhetischen Ansätzen. Einer ihrer musikalischen Schwerpunkte ist die modale Musik des östlichen Mittelmeerraums. Sie erforscht und spielt Musik aus der arabischen, türkischen, griechischen, balkanischen und italienischen Traditionen. Sie ist Gründungsmitglied u.a. des Twin Flames Ensemble, von Farmagia und arbeitet mit zahlreichen Projekten und Künstlern aus der traditionellen/Volksmusik Szene zusammen. Außerdem spielt sie zeitgenössische klassische Kompositionen, experimentelle und frei improvisierte Musik sowie andere Genres. https://www.penelopegkika.com/


Valentina Bellanova 

 

Valentina Bellanova ist eine italienische Flötistin, die in Berlin lebt. Sie ist spezialisiert auf Blockflöte und Ney und bewegt sich in ihrer künstlerischen Arbeit zwischen Alter Musik und musikalischen Traditionen des Mittelmeerraums und Westasiens.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf der Ney, mit der sie sich intensiv mit den modalen Systemen und Spieltraditionen des osmanisch-arabischen Raums auseinandersetzt.

Nach ihrem Studium der Blockflöte in Florenz setzte sie ihre Ausbildung in Hannover und Essen fort, mit einem Schwerpunkt auf Alter und Mittelalterlicher Musik.

Ein zentraler Aspekt ihrer Arbeit ist die Verbindung von historischem Repertoire mit improvisatorischen und zeitgenössischen Ansätzen. Sie arbeitet in verschiedenen Ensembles und Projekten im Bereich der transkulturellen und experimentellen Musik.

https://www.valentinabellanova.com/

Samira Memarzadeh
 

Samira Memarzadeh ist Harfenistin und Dramaturgin mit einem Schwerpunkt auf transkulturellen Klangpraktiken. Sie studierte Harfe in Frankfurt und London sowie Ethnologie und Islamwissenschaften in Freiburg.

In ihrer künstlerischen Arbeit erweitert sie die Ausdrucksmöglichkeiten der Harfe zwischen zeitgenössischen und traditionellen Klangwelten. Als eine der wenigen Musikerinnen weltweit spielt sie eine eigens für sie angefertigte Čang (Winkelharfe) und führt damit westasiatische Harfentraditionen in einen aktuellen künstlerischen Kontext.

Sie unterrichtet transkulturelles Ensemblespiel an der Universität zu Köln und arbeitet in verschiedenen Ensemble- und Projektkontexten.

https://samiramemarzadeh.com/willkommen

Markus Wach

 

Markus Wach ist ein in Deutschland lebender Multiinstrumentalist mit Schwerpunkt auf folkloristischen und improvisatorischen Musiktraditionen des Nahen Ostens und Zentralasiens. Er spielt eine Vielzahl seltener Saiteninstrumente und verbindet historische Klangpraktiken mit zeitgenössischer Improvisation.

Seine künstlerische Arbeit ist geprägt von der Auseinandersetzung mit überlieferten musikalischen Formen, die er in eigene kompositorische und improvisatorische Kontexte überführt. Neben seiner Tätigkeit als Solokünstler arbeitet er in verschiedenen Ensembles und transkulturellen Projekten.

https://www.markuswach.de/

Pär Engstrand

 

Pär Engstrand ist ein in Deutschland lebender Musiker und Instrumentenbauer mit einer breit gefächerten künstlerischen Praxis zwischen Alter Musik, nordischer Volksmusik und improvisatorischen Ansätzen. Nach Studien u. a. in Göteborg, Bremen und zuletzt im Fach Musik des Mittelalters an der Folkwang Universität der Künste verbindet er historische Aufführungspraxis mit transkulturellen musikalischen Traditionen.

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Rekonstruktion und dem Bau historischer Instrumente, die er in seine künstlerische Praxis integriert. Seine Arbeit ist geprägt von großer stilistischer Offenheit und bewegt sich zwischen Konzert, Figurentheater und experimentellen Formaten.

https://engstrand.weebly.com/

Pär Engstrand Pär Engstrand ist ein in Deutschland lebender Musiker und Instrumentenbauer mit einer breit gefächerten künstlerischen Praxis zwischen Alter Musik, nordischer Volksmusik und improvisatorischen Ansätzen. Nach Studien u. a. in Göteborg, Bremen und zuletzt im Fach Musik des Mittelalters an der Folkwang Universität der Künste verbindet er historische Aufführungspraxis mit transkulturellen musikalischen Traditionen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Rekonstruktion und dem Bau historischer Instrumente, die er in seine künstlerische Praxis integriert. Seine Arbeit ist geprägt von großer stilistischer Offenheit und bewegt sich zwischen Konzert, Figurentheater und experimentellen Formaten. https://engstrand.weebly.com/

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